Technologisch auf der Überholspur

Verkehrsministerin Doris Bures mit ÖBB-Lehrling
© HBF/ Minich

Im "Innovationsindikator 2011" der Deutsche Telekom Stiftung und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) liegt Österreich auf dem durchaus prestigeträchtigen achten Platz, ex-aequo mit den USA. An der Spitze des Rankings, das die Innovationskraft von 26 Ländern weltweit vergleicht, liegt unangefochten die Schweiz, mit deutlichem Abstand folgen Singapur und Schweden. Infrastrukturministerin Doris Bures zeigt sich erfreut über die gute Entwicklung der letzten Jahre: "Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung tragen Früchte." Der Innovationsindikator 2011 zeigt im Vergleich über die letzten Jahre für Österreich steil nach oben. Während im Jahr 2000 Österreich noch auf Platz 16 lag und im Jahr 2005 auf Platz 13, liegt man für 2010 bereits auf Platz Acht. Zählt man nur die EU-Länder liegt Österreich sogar auf Platz Fünf. Der Bericht nennt auch Österreich explizit einen "Aufsteiger" und hält fest: "Österreich hat wie vielleicht kein zweites Land der EU das sogenannte Barcelona-Ziel ernst genommen, nämlich die gesamtwirtschaftlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des BIP zu erhöhen. Gleichzeitig konnte die österreichische Wirtschaft ihren Innovationsoutput deutlich erhöhen." Und: "Kein anderes EU-Land weist eine vergleichbare Dynamik auf." "Es ist erfreulich, dass unsere Anstrengungen in der Innovationspolitik sich auch in der Statistik niederschlagen", so Bures. Zugleich hält sie fest, "dass uns das aber nicht dazu verleiten wird, jetzt nachzulassen. Das Ziel haben wir in unserer FTI-Strategie formuliert, bis 2020 ein Innovation Leader in der EU zu werden."

Seitens ihres Ministeriums werde diese Strategie mit einer klaren Schwerpunktsetzung in der angewandten Forschungsförderung verfolgt. "Mit dem neuen Schwerpunkt Produktionstechnologien, aber auch bei energieeffizienten Gebäuden, bei alternativen Antrieben und Elektromobilität und bei den intelligenten Stromnetzen der Zukunft geben wir wichtige Impulse", so Bures. Und sie betont: "Trotz Wirtschaftskrise und Sparpaket haben wir im BMVIT heuer unser Budget für die angewandte Forschungsförderung um fünf Prozent erhöht, auf jetzt 420 Millionen Euro."

Der "Innovationsindikator 2011" steht auf www.innovationsindikator.de und auf der Website der Deutsche Telekom Stiftung zum Download zur Verfügung.

Quelle: OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders, 13.10.011.