Mit AustriaTech bei der KinderuniWien

Junge in einer kugelsicheren Weste der Polizei.

Mehr als sechzig Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren hat die AustriaTech in Kooperation mit der FH Technikum Wien eindrucksvolle Exkursionen zu den Hot Spots der Verkehrssteuerung ermöglicht. An drei aufeinanderfolgenden Tagen besichtigten die Kinder die Leitzentrale der Wiener Polizei in der Roßauer Kaserne, die U-Bahn Leitstelle der Wiener Linien in Erdberg, die Überflugsicherungsstelle der Austro Control und die Verkehrsleitzentrale der Asfinag in Inzersdorf.

Wer steuert den Verkehr?

Gerade jetzt in den Ferien, also der Hauptreisezeit, liegt die Frage nahe: "Wer steuert den Verkehr und wie funktioniert das überhaupt?". Daher hat die Austria Tech gemeinsam mit der FH Technikum diese Exkursionen zu den spannenden Forschungseinrichtungen organisiert. VerkehrstelematikerInnen präsentierten den Kindern ihre Ideen und Lösungsvorschläge für Flugzeug, Auto, Bim, Bus und Zug. Die Kinder erfuhren etwa in der Leitstelle der Wiener Linien in Erdberg wie die Wiener U-Bahn gesteuert und überwacht wird oder dass die Leitstelle in Wien, die modernste der Welt ist. Wissenswert für die NachwuchsforscherInnen war auch, dass es in den Stationen der Wiener U-Bahnen 1.600 Kameras gibt und täglich durchschnittlich 105 U-Bahnzüge unterwegs sind.

In der Leitzentrale der Wiener Polizei durften nicht nur diverse Fahrzeuge inspiziert werden, sondern die Kinder konnten auch auf einem Motorrad der sogenannten "weißen Mäuse" Platz nehmen. Interessant auch die Information, dass die 1.200 Wiener Ampelanlagen vernetzt sind und von einem einzigen zentralen Computer gesteuert werden, sowie dass Bim und Bus diese Steuerung beeinflussen, also der öffentliche Verkehr Vorrang hat. In der Überflugzentrale der Austro Control konnten sie sich ein Bild über den anstrengenden und verantwortungsvollen Beruf des Fluglotsen machen.

In Inzersdorf konnten die Kinder hautnah erleben wie Verkehrssteuerung bzw.-beeinflussung in der Praxis funktioniert. Die Leitstelle der Asfinag ist für insgesamt 2.175 Kilometer Schnellstraßen und Autobahnen verantwortlich und meistert diese Aufgabe mit Hilfe von 3.500 Kameras auf Österreichs Straßen. Zum Abschluss wurde dann noch die Ö3 Verkehrsfunkzentrale besucht, wo die SchülerInnen erfuhren, dass es österreichweit über 20.000 Ö-Driver gibt die den Verkehrsfunk mit Informationen versorgen. Für alle anderen Kinder, die nicht an den Exkursionen teilnehmen konnten, hatte die KinderuniWien ein Quiz vorbereitet. Gefragt war, wie man den Verkehr intelligenter und sicherer machen kann.

Es waren drei sehr erlebnisreiche und interessante Tage, nicht nur für die Kinder sondern auch für das Begleitteam. Bestärkt durch diese positiven Erfahrungen wird die AustriaTech auch nächstes Jahr wieder bei der KinderuniWien dabei sein.

Nähere Informationen zur KinderuniWien finden Sie unter http://kinderuni.at/kinderuniwien-2011/verkehrstelematik.

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