Rückgang im Güterverkehr

Güterverkehr

Laut jüngsten Erhebungen der Statistik Austria verringerte sich das Transportaufkommen im Vorjahr sowohl auf der Schiene als auch im Straßengüterverkehr. Das Transportaufkommen der in- und ausländischen Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Beförderungen auf dem österreichischen Schienennetz durchführten, reduzierte sich im Jahr 2009 auf 18,7 Prozent. Die Transportleistung nahm um fast 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.

Rückgänge waren in allen Verkehrsbereichen festzustellen, wobei diese im Transitverkehr mit 27,6 Prozent sowie im grenzüberschreitenden Empfang und Versand mit zusammen 20,1 Prozent am deutlichsten ausfielen. Die wichtigsten Partnerländer im grenzüberschreitenden Verkehr (Empfang und Versand) waren im Berichtsjahr 2009 Deutschland, Italien, Ungarn und Slowenien.

Deutliche Abnahme des Transportaufkommens im Straßengüterverkehr

Im Straßenverkehr verringerte sich das Transportaufkommen im Jahr 2009 um fast 9 Prozent. Die beförderte Gütermenge reduzierte sich im Inlandsverkehr um 8,7 Prozent und im grenzüberschreitenden Güterempfang bzw. -versand um 12,9 Prozent bzw. 8,2 Prozent.

Der Transitverkehr wies sogar ein Minus von 20,0 Prozent auf. Anteilsmäßig entfielen im Berichtsjahr 90,0 Prozent des Transportvolumens auf den Inlandsverkehr, 3,8 Prozent bzw. 4,3 Prozent auf den Empang und Versand, weitere 0,6 Prozent auf den Transitverkehr und 1,3 Prozent auf den sonstigen Auslandsverkehr.

Die gesamte Transportleistung, die inner- und außerhalb Österreichs erbracht wurde, nahm im Erhebungszeitraum um 15,3 Prozent auf 29,1 Mrd. Tonnenkilometer (tkm) ab. Der fuhrgewerbliche Güterverkehr war mit 57,6 Prozent am gesamten Transportaufkommen beteiligt, der Werkverkehr mit 42,4 Prozent. Mit 53,1 Prozent Anteil an der Gesamtmenge aller transportierten Güter sind die "Mineralischen Rohstoffe oder Erzeugnisse und Baumaterialien" die bedeutendste der 2009 im Straßengüterverkehr transportierten Warengruppen.

Basis: Pressemitteilung der Bundesanstalt Statistik Austria